Liebe Künstler*innen, Mitwirkende, Unterstützer und Freunde der Herzberger Lichter.

 

In großer Trauer muss ich Euch allen die unsagbare Mitteilung machen, dass die Initiatorin der Herzberger Lichter, Frau Zlata Findeis, am Sonntag, 10.06. unerwartet verstorben ist.
Dennoch werden die Lichter noch einmal strahlen. Das Fest wird in ihrem Gedanken stattfinden.
Dankenswerterweise hat sich das Museum Kesselhaus bereit erklärt, die weitere Organisation etc. zu übernehmen.
Für Verzögerungen organisatorischer Abläufe, wie z.B. Zusendung von Vereinbarungen, bitte ich um Entschuldigung.

 

Reimer Jappe




Unser Herz schlägt für HERZBERGER LICHTER

Wir möchten Menschen einander näherbringen. Vorurteile abbauen und Wissenslücken schließen. Wer sind wir? Wie sind unsere Mitmenschen? Nachbarn? Menschen mit Behinderung? Wie ist sie, die große menschliche Familie?

Kreative verschiedener Herkunft und aus verschiedenen künstlerischen Bereichen präsentieren auf dem Gelände des Museums Kesselhaus, im Landschaftspark Herzberge, dem breiten Publikum ihr künstlerisches Potential. Zwischen den 100 Jahre alten Kesseln wird Musik und Theater gemacht, gelesen und getanzt. Fotos baumeln an den verrußten Wänden und Lieder hallen über die Wiesen. Eine ungewöhnliche Kulisse, außergewöhnliche Darbietungen. Bekannte und unbekannte Talente, ganz nah und pur. So grün die Bühne, so bunt das Publikum und die Akteure. Wie Berlin, wie Lichtenberg, wie Herzberge.

 

Die Teilnahme am Projekt ist grundsätzlich für jeden offen. Alle sind willkommen. Große und Kleine, Dicke und Dürre, Durchschnittliche und Begabte, Bekannte und Fremde. Einfach alle.

HERZBERGER LICHTER schaffen eine einmalige Verbindung zwischen Kultur und Natur, Technik und Architektur und in erster Linie zwischen den Menschen. Ohne Barrieren, ohne Eintritt.

Ein emotionales Projekt, das alle Sinne anspricht und einen andersartigen Zugang zur Kultur ermöglicht.

Ein außergewöhnliches Fest, das Menschen verbindet und fasziniert.

Unterhaltung, die Spaß macht, aber auch zum Nachdenken anregen soll.

Im Ergebnis, ein Erlebnis.

Ein fröhliches Zusammentreffen, bei dem die Kultur Grenzen verwischt und das gegenseitige Verständnis fördert. Ein kleiner, aber doch wichtiger Beitrag in unserer heutigen Zeit.

Wir möchten Brücken bauen für gute Nachbarschaft, Verständnis und Toleranz, Anerkennung und Respekt. Das Projekt soll Zeuge und Dokument unserer Zeit sein, das unseren Horizont erweitert und unsere Herzen öffnet.